2020 Wettbwerb Reininghausplatz, Graz; Verfahrensbetreuung
> 2021 AUSLOBUNG_Wettbewerb_Reininghausplatz_Nachlese
2018-2019 Straßenraumgestaltung, Graz Baierdorf
2015 Wettbwerb ÖV-Achse Reininghaus, Graz; Verfahrensbetreuung
> 2015 AUSLOBUNG_Wettbewerb_ÖV_Achse_Graz Reininghaus-Nachlese
> RH Syntheseplan-Stand 2015
> Zeittafel und Baubestand_Graz Reininghaus
2014 Erhebung der Umnutzung von Vorgärten durch PKW – Parken; beauftragt von der Abteilung für Grünraum und Gewässer (A10/5) und dem Stadtplanungsamt (A14),Studentische Mitarbeiter: Stefan Auer, Marcus Postl,BSc, Eugen Tornquist
> 20140731_STUDIE_PKW-VO
2008-2012 Nahverkehrsdrehscheibe Hauptbahnhof Graz; Mitglied des Gestaltungsbeirates Bahnhofsvorplatz

Architekten: Zechner&Zechner, Robert Luger 3:0 LA
Denkmal: Kandelaber aus 1958, beispielhaft renoviert
Denkmal: Gerhardt Moswitzer 1984,an diesem Standort wiedererrichtet
“Mahnmal zur Erinnerung an die Ereignisse im Jahre 1934”
> Gerhardt Moswitzer Eisen Zeug
2008-2011 Liebenauer Hauptstraße / Stanglmühlstraße, Graz; Gestaltungskonzept und Bebauungsplan
2010-2011 Wettbewerb Neugestaltung Annenstraße, Graz; Verfahrensbetreuung
> Annenstraße Graz Historisches Bildmaterial
2009-2012 Beirat für BürgerInnenbeteiligung, Graz; Jördis Tornquist Mitglied des Beirates zur Umsetzung der Projekte des Programms „Zeit für Graz“
2007-2009 Werbeanlagen Graz; Zonierung und Richtlinien für das gesamte Grazer Stadtgebiet
2006-2008 Liebenauer Hauptstraße / Stanglmühlstraße, Graz; Gestaltungskonzept
2004 Bau Eggenberg, Graz; Ausarbeitung Raumprogram und Vorstudien für den Neubau
2004 Jakominiplatz, Graz; Dokumentation Mängel
2003-2006 Obere Neutorgasse und Kapistran-Pieller-Platz, Graz: Umsetzung des Bürgerbeteiligungsverfahrens, Entwurf und Ausführungsplanung
2003 Haltestelleninformationssystem GVB, Gestaltung von Info-Stelen – im Auftrag der GVB
2003 Altstadtenquete: Strategien für die Grazer Altstadt; Organisation und thematische Betreuung
2002 Murgeländer Graz; Stadtgestalterische Analyse und Produktübersicht für die Geländer im Bereich der Grazer Innenstadt
2002 Karmeliterplatz, Graz; Konzept für die Neugestaltung, Gutachterverfahren
> Graz Karmeliterplatz Neugestaltung Beitrag
2002 Schönbrunngasse Bebauungskonzept; im Auftrag der Stadt Graz, Gutachterverfahren
2001 Werbeanlagen Graz; Bestandsaufnahme und Bewertung der Plakatwände an den Stadteinfahrten: Kärntner Straße, Wiener Straße, St. Peter Hauptstraße
2001 „Platz für Menschen“, Graz; Dokumentation des Konzeptes für eine internationale Konferenz
2000 Hauptplatz Graz, Analyse und Vorentwurf für die Neuordnung des Marktbereichs; Entwurf Stände: Kompaktstand, Jausenstand, Obststand, Blumenstand

1998 Neugestaltung Griesplatz, Graz; historische Analyse, Bevölkerungsbefragung, Erstellen der Ausschreibung und Verfahrensbetreuung, BürgerInnenumfrage und historische Analyse
1996 Hauptplatz Graz; Bestandserhebung und Gestaltungsrichtlinien für die Marktstände
1995-1997 Jakominiplatz, Graz; Wettbewerbsprojekt und Umsetzung – Arbeitsgemeinschaft mit Architekten/in Jörg und Ingrid Mayr
1995 Innenstadt Graz: Kommerzielle Einrichtungen auf öffentlichem Gut; Studie, Nutzungsplan und Kriterienkatalog
> Gestaltungsideen für Graz
archurb · 19.12.2020
Beitrag in: Verkehrswende; PLANER_IN Heft 4_20; Vereinigung für Stadt- Regional- und Landesplanung (SRL), Berlin 2020
Die Bedingungen des öffentlichen Stadtraums sind von großer Bedeutung für das Gelingen der Verkehrswende, wie sie für das Erreichen der Klimaziele notwendig ist. Das zentrale Element ist dabei durchgängige Fußläufigkeit, die in allen öffentlichen Räumen gewährleistet sein muss. Der Artikel beschreibt die wesentlichen städtebaulichen Prinzipien, die dazu beitragen, einen solchen post-fossilen Raum zu schaffen: Neuverteilung der Verkehrsflächen, wobei nirgends mehr als eine Fahrspur pro Richtung angeboten wird; in der Bebauungsplanung die Abkehr vom Typus der “Anlage” und eine Begrenzung der Länge straßenseitiger Gebäudefronten. In dieser durchgängig fußläufigen Stadt gibt es auch Fahrzeuge, aber sie dominieren nirgends. Hochrangige Straßenverkehrskorridore, wie sie für den Gütertransport und den regionalen öffentlichen Verkehr benötigt werden, sind nicht Teil des öffentlichen Raumes. Sie werden wie Bahnanlagen betrieben.
The conditions of public urban space are essential to achieving the mobility shift needed to meet the carbon reduction goals. The central aspect is seamless and comprehensive walkability, to be provided in all public right-of-way spaces. The article describes key urban design principles that will help bring about this post-fossil space: re-distribution of street space, offering no more than one lane per direction; in building development: houses instead of compounds and estates, and a limitation to length of frontages facing public space. In this seamless pedestrian city, vehicles are not excluded, but in no place privileged or dominant. High capacity road corridors, needed for freight and regional public transportation, are managed like railroads, they are not part of public streetscape.
Stadtraum_Verkehrswende_Fiedler
archurb · 30.08.2020