Kunsthaus Muerz: Stadt und Verkehr

16.11.2013 bis 26.1.2014, Kunsthaus Muerz, Mürzzuschlag

Jördis Tornquist und Johannes Fiedler konzipieren und gestalten die Ausstellung Stadt und Verkehr.

Straßen machen Städte
Mein Raum, meine Orte
Region Suburbia

Modal Split

Verkehr und Umwelt

Funktion Auto

Die Straße als Feind

Gehen ist Sehen

Stadtutopien, Verkehrsutopien
Neue Mittel und Wege
Begegnungen im Raum
Emotion, Experiment, Erlebnis

So lauten die Stichworte, unter denen die Jahresausstellung 2013 im Kunsthaus Mürz das Thema Stadt und Verkehr umkreist. Nach einem Konzept von Johannes Fiedler und Jördis Tornquist werden Phänomene, Zusammenhänge und Szenen aus dem öffentlichen Raum dargestellt. Markus Wilfling und die Studierenden seiner Meisterklasse interpretieren Stadt und Verkehr mit den Mitteln der Kunst.

In der Einleitung zur Ausstellung schreibt Johannes Fiedler:

Das Entstehen und das Leben von Städten ist in elementarer Weise mit der Bewegung von Menschen und Gütern – mit Verkehr verbunden. Wo es günstige Transportbedingungen gibt, an Flüssen, Flussmündungen, Handelswegen, dort gedeiht der Austausch von Waren und Ideen, dort siedeln sich Menschen an, die, ihre agrarische Lebensweise zurücklassend, in der Herstellung von Gütern und im Handel ihre Lebensgrundlage finden. So entstehen Märkte dort, wo der Zugang von allen Seiten möglich und attraktiv ist, und mit den Marktplätzen entstehen die Orte, die für die Identität der Stadt und für das Selbstverständnis ihrer Bürger und Bürgerinnen prägend werden. Aus den Verkehrswegen werden Räume. Die solcherart kultivierten Straßen und Plätze schaffen das, was man heute den öffentlichen Raum nennt. Es entsteht Stadt.

Heute sind es die Umschlagplätze des interkontinentalen Handels, aber auch die Knoten des öffentlichen Verkehrs, die Städten besondere Attraktivität und Prosperität verleihen. Dabei sind die Dimensionen explodiert und vor allem der Autoverkehr hat einen Maßstab eingeführt, der die Stadt weit über den bebauten Raum hinaus ausdehnt. Weite Teile der Städte und des Landes wurden der Verkehrsinfrastruktur geopfert. Aus dem einst befruchtenden Verhältnis von Stadt und Verkehr ist ein Konflikt geworden, der sich in Umweltproblemen, Verödung und Kosten niederschlägt. Längst weiß man, dass das Auto der Stadt nicht gut tut und arbeitet an neuen und an alten Lösungen, die es ermöglichen, dass Stadt und Verkehr wieder zusammenpassen.

Die Ausstellung: Auf 13 Plakaten wird die Thematik aus unterschiedlichen Perspektiven dargestellt. Videos von Jördis Tornquist zeigen Alltagsszenen im öffentlichen Raum. Installation: autodrom von Mario Reiter und die Tonkollage unter Einfluss von Susanne Schwarz und Benjamin Klug (Meisterklasse für Bildhauerei von Markus Wilfling an der Ortweinschule Graz)

> Beitrag Plätze gesamt

> Beobachtung Jakominiplatz 2013

> Film Beobachtungen Plätze

Eröffnung

Podiumsdiskussion mit Lisa Rücker (Stadträtin in Graz), Anton Moser (WKO), Karl-Heinz-Posch (Verkehrsplaner FGM) und Johannes Fiedler.

Posch, Rücker, Moser, Fiedler

> Interview im Falter Nr.49/13 2013_12_04 Falter

08.11.2013  Radio Helsinki (92,6MHz)

Sendereihe: Die neue Stadt: von der Utopie zur Realität

19:00 -20:30 zu Gast bei Martin Dopler: Architekt Johannes Fiedler und Lara Köck (Kunsthaus Mürz) und Studierende der TU Graz_Architektur: Nadia Saxer und Konstantin Knauder

anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Stadt und Verkehr“ am 16.11. im Kunsthaus in Mürzzuschlag

archurb · 06.12.2013
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