Wien: Aspern Seestadt, 1. Abschnitt

Im Auftrag der Wien 3420 AG, der Entwicklungsgesellschaft für das Projekt Aspern Seestadt (220 ha, 20.000 EW), erstellt Johannes Fiedler in den Jahren 2008 bis 2010 eine Reihe von städtebaulichen Regelwerken für die erste Entwicklungsetappe im Süden des ehemaligen Flugfeldes. Es geht dabei um die Adaptierung und Instrumentierung des Masterplans von Tovatt & Partner, 2007.

– Anpassung der Baufeldgeometrie im Bereich Büro/Schule/Gewerbe
– Defintion der Bebauungsbedingungen für die Baufelder der 1. Umsetzungsphase (Leitfaden)
– Flächenwidmung und Bebauungsplanung für den Abschnitt „Wohnen und Stadtteilzentrum“
– städtbauliche Rahmenbedingungen für das Quartier an der U-Bahnstation Seestadt

Etappe 1 – Erschließung und Funktionen

Aus den teilweise sehr konkreten Bebauungsvorstellungen, die der Masterplan vermittelt, werden Funktionen und Geometrien abstrahiert, die eine vielfältige Ausformung der Bebauung ermöglichen.

Rendering: Rudi Gräf

Modellbebauung 2008

Zur Unterstützung bei der Konzeption des städtebaulichen Instrumentariums werden im Herbst 2008 bei mehreren Architekturbüros „Modellbebauungen“ für einzelne Baufelder in Auftrag gegeben. Aus den Ergebnissen werden Schlüsse auf die Wirkungen des Regelwerks – vor allem auf den öffentlichen Raum – gezogen.

Leitplan 2009 – Ausschnitt „Wohnen und Stadteilzentrum“

Leitplan und Leitfaden treffen typologische, quantitative und geometrische Festlegungen und bilden die Grundlage für die Flächenwidmungs- und Bebauungsplanung, die im Frühjahr 2010 rechtskräftig wird. Die Leitfäden formulieren darüber hinaus qualitative Anforderungen und fließen in die Ausschreibung der Bauträgerwettbewerbe ein.

Leitplan „Innovationsquartier“

In einer interdisziplinären Arbeitsgruppe werden im Jahr 2010 die Rahmenbedingungen für die Entwicklung des Bereiches an der U-Bahn-Station definiert. Diese dienen als Grundlage für eine internationale Ausschreibung für Investoren.

Weitere Informationen zum Ablauf und zum Regelwerk:

> citylab-report_Bebauungsplanung

> „Die Instrumente des Städtebaus“

> Artikel von Christian Kühn in BAUWELT

archurb · 03.12.2010
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