Die Grazer Ferienstraße ©

Idee 2011: Jördis Tornquist

Angelehnt an die Wiener Rodelstraßen, könnte auch in Straßen von Graz temporär die Benutzbarkeit  des öffentlichen Raumes geändert werden. In der Grazer Ferienstraße wird für die Zeit der großen Schulferien das Parken zumindest tagsüber verbannt, um „Platz“ zu schaffen.  In der Zeit der großen Schulferien im Sommer gilt die shared space Praxis: Alle nehmen Rücksicht auf einander und Schwächere haben Vorrang. Damit wird der Straßenraum nutzungsoffen, er kann bespielt werden. Die gegenseitige Rücksichtnahme auf der Straße, ist wie im Leben, es geht um ein Miteinander. Das bedeutet deshalb nicht eine Straße ohne Lärm, aber auch die Geräusche einer Straße können eine andere Qualität bekommen.

Pilotphase 2012:

Auf Initiative von Claudia Beiser (BI Maragret(h)enbad) findet heuer vom 3. bis 5. August 2012 ein Probedurchgang in der Grillparzerstraße statt. So kommt der Urlaub für viele Kinder vor allem in Verbindung mit dem Freibad  vor die Haustüre und ist ein Beitrag zur Nachhaltigkeit und zum Zu-Hause-Fühlen im Grätzl.

Foto: Jördis Tornquist


Foto: Jördis Tornquist

> Artikel im GAT

> Preis Netzwerk Nachbarschaft

Ferienstraßenfest 11.9.2016:

Ausstellung und Diskussion zum Thema “Stadt und Verkehr”

Christoph Schwarz (AAPS), Rio Aurel, Jördis Tornquist (fieder.tornquist), Thomas Pilz (AAPS)

> Rettung des Margaretenbades 2008

> weitere Initiativen und Ideen für Graz

archurb · 23.08.2016
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